Fundulopanchax mirabilis
(RADDA, 1970)

Untergattung Paraphyosemion, Artengruppe Fp. gardneri

Bei dieser Art haben wir es mit einer Nominatform, Fp. mirabilis mirabilis und drei Unterarten, Fp. m. moensis (RADDA, 1970), Fp. m. intermittens (RADDA,
1971), und Fp. m. traudae (RADDA, 1971) sowie einer bislang unbeschriebenen
Art oder Unterart, die schon viele Jahre unter dem Namen Fp. sp. “Takwai”
im Hobby vertreten ist, zu tun.

Das Verbreitungsgebiet von Fp. mirabilis
schließt sich östlich dem Fp. g. mamfensis
an und gehört ebenfalls zum Einzugsgebiet
 des Cross-River. Als südlichste Form
ist Fp. m. traudae bekannt. Alle Unter-
arten werden seit Jahren an den gleichen
Stellen gefunden und sind gut
unterscheidbar. Zudem ist die Variabilität
innerhalb der Populationen nur gering.
Fp. m. mirabilis trägt weißblaue Flossen-
ränder, wogegen die Unterarten gelbe
Flossensäume zeigen.
R. Wildekamp nimmt dies zum Anlass,
alle gelbflossigen Formen der zuerst
beschriebenen Unterart Fp. m. moensis
zuzuordnen. Gleichzeitig stellt er Fp. sp.
“Takwai” zu Fp. m. mirabilis, so dass es
seiner Auffassung nach nur noch die
Nominatform Fp. m. mirabilis und die
Unterart Fp. m. moensis gibt.
Die bisherigen Unterarten Fp.m. traudae
und Fp. m. intermittens sind demnach
Populationen zu Fp. m. moensis. Die Zusammenfassung der gelbflossigen
Unterarten kann nachvollzogen werden,
aber warum Fp. sp. “Takwai”
Fp. m. mirablis zugeordnet wird ist schwer verständlich, unterscheidet sich die
Population von Takwai doch im Erscheinungsbild erheblich sowohl von der weißflossigen als auch von den
gelbflossigen Populationen.

Haltung und Zucht dieser wunderschönen
Art gleicht der von Fp. gardneri.

 

H. O. Berkenkamp gibt 2003 (Aquaristik aktuell 6/2003) allen Killis dieser Gruppe Artstatus. In dieser Arbeit erhält der als Fp. sp. Takwai bekannt gewordene Prachtkärpfling den Artnamen Fp. gresensi.

Weitere Informationen folgen
bitte etwas Geduld.

Zum
Seitenanfang

Fp. m. moensis

Fp. m. traudae