Fundulopanchax walkeri
(BOULENGER, 1911)
Untergattung: Paludopanchax
Westlich der Dahomy-Lücke bewohnt Fp. walkeri das Küstengebiet der Elfenbeinküste und Gahna von der Küstenregion bis in die trockeneren
Savannengebiete.
SCHEEL (1968) betrachtet die als Fundulus spurelli beschriebene Form
als Fundortvariante und somit als Synonym zu Fp. walkeri.
Die als Fundulus walkeri beschriebene Form trägt auf den Körperseiten rote
Punkte, während die als Fundulus spurelli beschriebene Form auf den
Flanken rote Querbinden (bei den Weibchen mehr braunrot) in beiden
Geschlechtern zeigt.

Fp. w. walkeri
BERKENKAMP konnte durch eingehende Untersuchungen feststellen, dass
beide Formen nahe verwandt sind. Diese Untersuchungen wurden erst
mit den von G. Schreiber 1974 eingeführten und unter dem
Sammelcode “GH 2/74” verbreiteten Fischen möglich. Der Fundort
lag 15 Km NNW Accra/Ghana an der Straße nach Nsawam in einem
Nebenbach des Densu. Diese Killis wiesen die gleichen Merkmale
(Querstreifen) auf, wie die in Boulengers Zeichnungen von 1913.
In den Bänden “Killifishes of the World” erklärt Dr. L. Seegers den Begriff
Unterart wie folgt:
“Einige Arten haben ein sehr großes Verbreitungsgebiet, innerhalb dieses
Gebietes gibt es Populationen, die sich äußerlich zwar von anderen
Populationen unterscheiden, genetisch jedoch zur gleichen Art gehören.
Solche Populationen erhalten als Unterart einen wissenschaftlichen Namen”.
Diese Erklärung trifft auf Fp. w. spurelli zu, Männchen und Weibchen
unterscheiden sich durch Querstreifen von Fp. w. walkeri. Also kann die
spurelli Form als Unterart betrachtet werden.
In Haltung und Zucht unterscheidet sich Fp. walkeri nicht wesentlich von
Fp. gardneri, lediglich die die normale Lagerzeit der Torfansätze ist bei
dieser Art meist länger. So war die größte Schlupfrate der 1996 aus dem
Amama-River eingeführten Fp. w. spurelli nach einer Lagerzeit von 12
Wochen.
Fp. w. spurelli “Amama GH 96”


Fp. w. spurelli “Amama GH 96” - laichendes Paar

Fp. w. walkeri “Abidjan”